PhoneWall
Eine Firewall für das Telefon

PhoneWallSie benutzen Ihr Telefon schon gar nicht mehr? Das lässt sich ändern.

Werbung, Umfragen, Gewinnversprechen — und dazwischen der angebliche Enkel, der angebliche Polizist, die angebliche Bank. Wer das ein halbes Jahr mitmacht, geht irgendwann nicht mehr ran und verpasst dabei den Rückruf aus der Arztpraxis.

Nicht mehr abnehmen ist keine Lösung. Nummern sperren auch nicht — der Enkeltrick ruft nie zweimal von derselben Nummer an.

Das hier ist eine Lösung: Fremde Anrufer werden gefragt, bevor durchgestellt wird. Bekannte klingeln wie immer.

Und die Frage schreckt ab. Wer in Masse anruft, kann sich keine Rückfrage leisten. Eine Bandansage scheitert schon daran, dass sie nicht antworten kann.

Läuft seit Wochen an einem echten Anschluss — meinem. Noch kein Produkt, das man kaufen kann.

Was bei einem Anruf passiert Drei Fälle: Wer im Telefonbuch steht, wird sofort durchgestellt. Eine unbekannte Nummer wird erst gefragt. Wer nicht antwortet, lässt das Telefon gar nicht erst klingeln. Wer im Telefonbuch stehtEs klingelt sofort.Mit Namen begrüßt, ohne Umweg.Sie merken keinen Unterschied. Eine unbekannte Nummer??Wird erst gefragt.Eine kurze Ansage, eine Frage.Bei Ihnen ist es noch still. Wer nicht antwortet?Hat nie geklingelt.Auflegen genügt der Anlage alsAntwort. Sie merken nichts davon.

So hört sich das an. Ein unbekannter Anrufer, der zustimmt.

Die Stimme ist die der Anlage, nicht nachgesprochen. Wort für Wort mitlesen

Für wen

Für wen das gedacht ist

Für Menschen, die viel angerufen werden und wenig davon wollen. Wer den ganzen Tag wegdrückt, hat irgendwann Angst vor dem eigenen Telefon. Das ist der falsche Weg herum.

Für Angehörige, die aus der Ferne unterstützen. Man kann nicht danebensitzen, wenn die Mutter abhebt. Man kann aber dafür sorgen, dass der fremde Anruf vorher eine Frage beantworten muss — und zwar so, dass sie davon nichts merkt, solange nichts Ungewöhnliches passiert.

Für alle, die nicht aussperren wollen. Die Arztpraxis ruft von einer Nummer an, die niemand kennt. Der Handwerker auch. Wer nur Bekannte durchlässt, hat nicht das Problem gelöst, sondern das Telefon abgeschafft.

Die Frage, die jeder stellt

Funktioniert das an meinem Anschluss? Ja.

Wer heute telefonieren kann, kann es einsetzen. Es gibt keine Anbieterliste und keinen Anschluss, der „nicht unterstützt“ wird.

Ein Gerät gehört dazu. PhoneWall ist Software und braucht etwas, worauf sie läuft — heute einen kleinen Rechner, etwa einen Raspberry Pi. An Ihrem Telefon ändert das nichts. Erst wenn Hersteller die Funktion in Router und DECT-Basen einbauen, entfällt auch der Rechner; bis dahin sagt Ihnen niemand etwas anderes.

An Ihrer jetzigen Leitung. Gleicher Anbieter, gleiche Rufnummer — an Ihrem Telefonvertrag ändert sich nichts. PhoneWall selbst bekommen Sie bei mir; die Leitung bleibt, wie sie ist.

An Ihren jetzigen Telefonen. Eine vorhandene DECT-Basis führt in der Regel mehrere Zugänge parallel — Anbieter und PhoneWall dürfen gleichzeitig eingetragen sein. Man schaltet um und zurück, ohne dass die Leitung stillsteht.

Auch an einem alten Telefon. Ein Apparat ohne Internet hängt über einen kleinen Adapter mit an. Sie wählen und telefonieren wie bisher.

Auch hinter Ihrem Router. Haben Sie schon einen Router mit Telefonteil oder eine Telefonanlage, kommt es als Nebenstelle dahinter.

Und in einer Seniorenresidenz oder im Heim? Gehört der Anschluss der Bewohnerin — eigener Vertrag, eigene Rufnummer —, ist es derselbe Fall wie zu Hause: ja. Läuft die Telefonie über die Anlage des Hauses, entscheidet die Einrichtung, und dann kommen Einwilligung, Verarbeitungsübersicht und Mitbestimmung dazu. Technisch geht es; erprobt ist es am privaten Anschluss. Wer es für eine Einrichtung prüfen will, schreibt mir.

Auf Papier

Vier Blätter zum Ausdrucken und Weitergeben

Viele der Menschen, um die es hier geht, benutzen keinen Computer — und vertrauen einem gedruckten Blatt mehr als einer Website. Jedes passt auf eine Seite A4.

Für Sie

Für die Person am Telefon. Große Schrift, wenige Wörter.

Für Angehörige

Für die, die einrichten, aber nicht die sind, die telefonieren.

Für Beratung und Pflege

Seniorenbüros, Betreuung, Pflegedienste, Prävention.

Für Netzbetreiber

Einbau, Nutzung und die Varianten auf einem Blatt.

PDF, jeweils rund 50 kB, je eine Seite A4.

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Erfahren Sie mehr

In welchen Formen es das geben soll, warum das Telefon der letzte Kanal ohne Filter ist, warum eine Sperrliste das Problem nicht löst, wie ein Anruf Schritt für Schritt abläuft — und was ich nicht verhandle.

PhoneWall im Detail

Fragen

Was am häufigsten gefragt wird

Merkt der Anrufer, dass er geprüft wird?

Ja. Er hört eine Ansage und wird gefragt. Nichts passiert heimlich.

Klingelt mein Telefon trotzdem?

Erst danach. Wer auflegt, hat bei Ihnen nie geklingelt – Sie haben von dem Anruf nichts gemerkt.

Was ist der Unterschied zu einer Sperrliste?

Eine Sperrliste kennt nur Nummern, die schon aufgefallen sind. PhoneWall kennt keine Nummern, sondern stellt eine Frage. Das wirkt auch beim ersten Anruf von einer frischen Nummer.

Werden Notrufe auch abgefangen?

Nein. Notrufe gehen immer durch und werden nie aufgezeichnet.

Geht das auch in einer Seniorenresidenz oder im Pflegeheim?

Wenn der Anschluss der Bewohnerin gehört, ja — derselbe Fall wie zu Hause. Läuft die Telefonie über die Anlage des Hauses, entscheidet die Einrichtung, und es kommen Einwilligung, Verarbeitungsübersicht und Mitbestimmung dazu. Technisch geht es; erprobt ist es am privaten Anschluss.

Funktioniert das an meinem Anschluss?

Ja. Wer heute telefonieren kann, kann es einsetzen — gleiche Leitung, gleicher Anbieter, gleiche Rufnummer, vorhandene Telefone. Auch hinter einem Router mit Telefonteil.

Funktioniert mein altes Telefon ohne Internet?

Ja. Ein Apparat ohne SIP hängt über einen kleinen Adapter mit an — eingehend und ausgehend. Sie wählen und telefonieren wie bisher.

Brauche ich ein neues Telefon oder eine neue Rufnummer?

Nein. Dieselbe Leitung, dieselbe Rufnummer, dasselbe Telefon, keine App. Ein Gerät braucht es aber: Die Software läuft heute auf einem kleinen Rechner, etwa einem Raspberry Pi. Erst wenn Hersteller sie in Router und DECT-Basen einbauen, entfällt auch der.

Geht etwas in die Cloud?

Nein. Auch nicht für die Ansagen und nicht, um ein gesprochenes „ja“ von einem „nein“ zu unterscheiden.

Was ist mit Arztpraxis, Handwerker oder Paketbote?

Die kommen durch. Sie beantworten eine Frage und werden verbunden – anders als bei einer Liste, die nur Bekannte durchlässt.

Darf ich ein Telefonat aufzeichnen?

Heimlich nicht, das ist strafbar. Angekündigt und mit Zustimmung schon. Wer ablehnt, wird trotzdem verbunden, nur ohne Mitschnitt.

Nicht für Endkunden

Wenn Sie beruflich hier sind

Netzbetreiber, Gerätehersteller, Verbände, Pflege und Betreuung: Was ich suche und warum die Technik dabei die leichtere Hälfte ist, steht auf einer eigenen Seite — Was mich weiterbringt.

Kontakt

Wer mehr wissen will, schreibt mir